Ruhegehaltfähige Dienstbezüge/Ruhegehaltssatz/Ruhegehalt

Was sind ruhegehaltfähige Dienstbezüge?

Dies sind im wesentlichen das Ihnen zuletzt zugestandene Grundgehalt und die ruhegehaltfähigen Zulagen. Bei Verheirateten zusätzlich der Familienzuschlag der Stufe 1.

Sind Sie innerhalb der letzten zwei Jahren befördert worden, wird das Grundgehalt nicht aus diesem Beförderungsamt, sondern aus dem vorherigen Amt berechnet.

Wie errechnet sich das Ruhegehalt ?

Zunächst ermitteln wir Ihre ruhegehaltfähige Dienstzeit. Aus dieser berechnen wir den Ruhegehaltssatz (höchstens 71,75 vom Hundert), mit dem wir Ihre ruhegehaltfähigen Dienstbezüge multiplizieren. Die Summe ergibt Ihr Ruhegehalt.

Der Ruhegehaltssatz kann sich unter bestimmten Voraussetzungen für rentenberechtigte Ruhestandsbeamte erhöhen. Weitere Informationen finden Sie bei dem Thema “Erhöhung des Ruhegehaltssatzes“.

Die kinderbezogenen Anteile im Familienzuschlag unterliegen nicht der prozentualen Regelung. Diese werden in voller Höhe gezahlt.

Das Ruhegehalt erhöht sich ggf. um Zuschläge bei Kindererziehungs- / Pflegezeiten. Damit wir Kindererziehungszeiten/Pflegezeiten berücksichtigen können, senden Sie uns ggf. bitte eine im zeitlichen Zusammenhang mit Ihrem Ruhestand stehende Erklärung für die Zuschläge zum Ruhegehalt mit dem Vordruck LBV 2196b zu.

Ich möchte vor Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze in Ruhestand gehen; muss ich mit Abschlägen beim Ruhegehalt rechnen?

Das Ruhegehalt vermindert sich bei einem Ruhestand vor Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze. Bitte klicken Sie den für Sie zutreffenden Grund an.

Antragsaltersgrenze 63. Lebensjahr

Antragsaltersgrenze für Schwerbehinderte 60. Lebensjahr

Nicht durch einen Dienstunfall verursachte Dienstunfähigkeit

Weitere wichtige Themen:

Merkblatt für Versorgungsempfänger/innen

Information für Beamte und Richter mit Rentenansprüchen in einem anderen Mitgliedstaat der EU, des EWR oder der Schweiz